Zauberschule


Kinder und Jugendliche ab etwa 10 Jahren (keine Obergrenze) schlüpfen in Kostüme und Rollen einer Zauberschule. Naturwissenschaftliche Versuche werden in diesem Schul-Szenario gemeinsam als „Zauber“ erlebt und so das Selbstverständniss von Naturwissenschaft spielerisch hinterfragt.


Flashback (AT)


Eine Tote im Schaukelstuhl, eine Liebesgeschichte voller Eifersucht und eine große Party! Es wird passiern - und Ihr seid alle dazu eingeladen! Freeze. Die Geschichte wird angehalten, zurückgespult und ins richtige Licht gehalten. 


Der Darstellendes-Spiel-Kurs der Stufe 12 der Ricarda-Huch hat in den verwinkelten Räumen des ehemaligen Bettengeschäft RÖHR (Bahnhofstraße 44) ein ganz und gar eigenes Stück auf die Beine gestellt. 

In den sogenannten zwischenraum lädt das Exkurs-Festival-Team des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen während eines Jahres unterschiedliche Gruppen aus der Stadt und aus der Ferne ein, ihre Projekte zu realisieren. Die Schüler der RHS haben sich in dem künstlerischen Freiraum mit verschiedenen Theaterformen auseinander gesetzt und mit dem Ort und seiner Geschichte gespielt. 


Also kommen Sie! Und schauen Sie!


Es spielen: 

Hannah Blümig, Jaqueline Glaum, Lisa Hainer, Annalena Holtgrefe, Ela Honca, Clara Magnus, Evelyn Nebeling, Janina Pieh, Tim Roggenbuck, Cedric Schorisch, Berenike Schnupp, Simon Schulze, Beatrice Stray, Diana Steinmüller, Jana Thomas, Theresa Victor, Kristina Werner 


Kursleitung hatte Meret Kiderlen


Anmeldung bitte unter: the_flashback@aol.de

Eintritt auf Spendenbasis

(Gerne kann man zu einer der Endproben als Testpublikum kommen: 20.04. um 19:00 oder 21.04. um 15:00. Schickt dann einfach auch eine Mail, damit wir Bescheid wissen.)


7 days a week, 7 pm


Wir (eine Gruppe von 2 bis 5 Leuten) nutzen die Wochen vom 30.04. bis 06.05. zu einer praktischen Recherche ohne Konzept. Es geht darum, Ideen auszuprobieren;

Ausgangspunkte können kleine Textformate sein, eine Bewegungsidee, ein Objekt, ein Song, eine Sache, die man immer schon mal machen wollte. Ohne großes Nachdenken wollen wir einfach Dinge probieren. Um 19 Uhr jeden Tages werden die Türen geöffnet: was es zu sehen gibt ist völlig offen. Vielleicht eine Performance, eine Improvisation, eine Rede, ein Menü für zwei.

Ohne Konzept.


Kunst und Katastrophen


J.B. Vielhauer,  A. Wende,  A. Laubner

(Bildende Kunst, Skulptur, Malerei)


Wenngleich die Kunst selbst ob ihrer Zweckfreiheit im  kapitalistischen Spätherbst vermaledeit katastrophal erscheinen mag,  stimmt eine asymmetrische Dreieinigkeit disharmonische Oden an, der  Destruktivität zu huldigen. Weltverbesserungsmaßnahmen zum Trotze sagen  die Delegierten des Niedergangs “JA!” zu Korrosion, Konfusion,  Katastrophe und stellen sich dem Kampf gegen lauschige Behaglichkeit.

Schön ist es nicht, was den Betrachtern zugemutet wird – aber selbstverständlich.


mehr Infos unter:






Walking Artists and Minimal Differences


Vera Knolle und Ralph Fischer

Double-Lecture

mit anschließender Diskussion bei Bier und Snacks



Grönemeyers sämtliche Werke mit Vollpension

 

Wenn es heute noch so etwas gibt, wie einen Nationaldichter, auf wen würde diese Beschreibung wohl eher zutreffen als auf Herbert Grönemeyer?

Wir wollen die beiden Wochen vom 7. bis zum 20. Mai dazu nutzen, uns dem Gesamtwerk dieses deutschsprachigen Popmusikers zu widmen, der es sowohl im Vor- als auch im Nachwendedeutschland zu außergewöhnlicher Popularität und Konsensfähigkeit geschafft hat. Herbert versteht uns. Aber verstehen wir auch Herbert?

Am 19.05. wollen wir alle jemals von Herbert Grönemeyer veröffentlichten Lieder live spielen. Das wird eine Weile dauern. Dazwischen gibt es Gespräche, Ordnungsversuche und was zu essen. Wir sind zu zweit, doch wir werden uns Hilfe holen, anlassbezogen. Die Zuschauer können kommen und gehen, wann sie wollen. Sie sind uns immer willkommen.

In den beiden Wochen davor werden wir proben. 150 Lieder müssen schließlich geübt werden. Wenn dann am 19. Mai der große Tag ansteht, dann gibt das eine Mischung aus Fragen nach der Popmusik in der Gegenwart, der Identitäts- und Gemeinschaftsstiftung durch Musik, dem Konzept des Kunstwerks und des Künstlers - um nur einige zu nennen.

Wir sind gespannt. Freude und Interesse wollen wir teilen mit euch.

Bereits in den beiden Wochen zuvor werden wir im exkurs Zwischenraum mit den Proben beginnen. Dort kann man vorbei kommen und schon mal Einblicke gewinnen. Näheres wird Anlass bezogen angekündigt und/oder probiert es einfach mit dem vorbeikommen.


ALL GENDER action week


by anna kpok feat the B_Oops

das sind unter anderem, mehr oder weniger: 

ina, kathrin, manu*elle, emi, dominik, mary, annalena, christoph, arne, tessa, jasmin kpok


im laufe der letzten monate haben sich in verschiedenenen zusammenhängen mit teilweise sich überlappenden personengruppen diskussionen um gender zu performances verdichtet.

hier setzt unsere woche im zwischenraum an.

wir wollen unsere performances mixen, über gender jammen und uns bärte schminken während wir die beine epilieren.

neben der dikussion über die stücke die wir entwickelt haben (anna kpok: „die teeparty des kalifen #1 -2,5“ & Bovermann/Ebmeier: „B_Oops we did it again!“) wird es abende geben die zugeklebte fenster fordern.

nicht ohne zu wissen, dass das ziel eines freiraumes seine abschaffung in der ausweitung auf eine gesamtgesellschaftliche utopie formuliert, wollen wir spielen.

wir rufen leise und probieren laut:

ALL GENDER  

lets get dressed, packed, banged, dragged, drunk, lost!


bisher geplante erscheinungsformen:


vorträge:

die teeparty des kalifen #1,#2, und #2,5-3“ mit anna kpok

mit Diskussion

was haben ein cyborg, zwei türen, ein kalif und eine teezeremonie gemeinsam?

und was hat das eigentlich mit gender zu tun?

und was heißt eigentlich f.a.g?

und was passiert mit der performance, wenn man sie auf werkschauen, bei offiziellen anlässen oder auf mini-festivals macht?


--> parallel dazu wird die ausstellung "als wir" von jana mila lippitz in der muar-galerie eröffnet!


„B_Oops – we did it again!“ mit Bovermann/Ebmeier

mit Diskussion

wie wollen wir unterhalten werden?  

und warum gibt es so selten räume und veranstaltungen deren unterhaltungscharakter eine politische fragestellung und positionierung einbezieht - ohne den zeigefinger bitte - ?

und warum darf man nicht in allen inszenierungen die getränke mit an den platz nehmen?

Termin: tba  


Abendveranstaltungen die tagsüber beginnen:

...UND FÜHRE MICH NICHT IN VERSUCHUNG...

konzeptionelle zusammenkünfte mit musik und getränken - „party“


alle veranstaltungen finden unter der prämisse einer queeren öffentlichkeit statt.

ein raum soll geschaffen werden in dem zum sprechen, denken, handeln, spielen gebracht wird, was im alltag verborgen bleibt oder nur von menschen*cyborgs mit sehr dickem fell und sehr hoher angstschwelle probiert wird.

wir wollen explizit nicht die lauteste, tanzbarste, größte party gießens sein, da wir in anderen zusammenhängen festgestellt haben, dass ein großer teil der utopischen qualität zugunsten eines quantitativen erfolgs schnell in seenot gerät. 

herzlich willkommen sind alle die sich auf dieses experiment einlassen möchten – einem "anything goes" setzen wir entgegen:

sexismus, rassismus, lookismus, homophobie, transphobie und all die anderen -ismen und -phobien die menschen zum schweigen statt zum reden bringen bleiben draussen. 

solltet ihr während unserer allgenderwoche im zwischenraum in eine situation kommen, in der ihr euch damit konfrontiert seht: sagt bescheid. wir helfen.


diese tage voller abend!

wir wollen mit euch testen, wie dehnbar der begriff der abendveranstaltung ist.

wir lassen unsere partys um 15h beginnen und beenden sie um 23h.

auf dass ein rausch in der zeitspanne des alltäglichen besorgungszwanges stattfinde!


Perform your personal pussy“-party

welche bilder haben wir von „heitere abendveranstaltung unter frauen“?

welche klischees werden uns in kulturformaten vermittelt?

was passiert, wenn ein abendtag daraus besteht, sich in diesen bildern zu bewegen, mit ihnen zu spielen?   

was erinnere ich von einem abendtag, nach dem ich morgens aufwache und keine haare mehr an den beinen, dafür einen ausgestopften BH am oberkörper trage?


perform your personal penis“-party

welche welt betrete ich wenn alle um mich herum eine beule in der hose haben unabhängig von geschlechtlicher zuordnung?

wie überprüfe ich ein bild indem ich mich selber dazu mache?

welche männlichkeit will ich heute abend verkörpern?


QUEEK“-party

ein kommunikativer abendtag mit allen organischen und anorganischen akteur_innen ob mit oder ohne sexualisierte schnittstelle.


unsere schaltkreise werden erweitert durch digitale prozesse.

obwohl wir unsere elektrogeräte immer öfter streicheln, entschuldigen wir uns für zufällige berührungen unserer körper untereinander.

anstatt unsere begriffe von realität und virtualität zu überdenken, setzen wir sie als statische gegensätze in kontrast zueinander und bringen erneut den begriff der natur und der natürlichen/ echten/unmittelbaren kommunikation und begegnung in stellung für einen kampf -  

wir versuchen etwas anderes!

bringt eure glänzende, binär-codierte abendbegleitung mit!

löten kann auch passieren.


[wir versuchen einer heterogenen rechnerumgebung gerecht zu werden, es wird jedoch einen schwerpunkt auf open source und linux geben was mögliche programmierungen angeht – but windows and mac – users are explicitly invited! Und: immer fragen, es wird keine rtfm-klugscheißereien geben!]   


als wir. 


Mila Lippitz


Es geht um ein Gefühl oder so. Dieses  Auffressen von innen, gestern jedenfalls wusstest du noch, worum es  geht. Wir suchen und wir finden nichts. Aber das stimmt natürlich nicht.  

Wir wollen nicht konkret sein. Wie  wehende Vorhänge. Wenn ich lange genug aus meinem Fenster schaue, sehe ich, wie die Bäume grün werden. Oder so. Kannst du dich an gestern  erinnern? Wir sind auf einer Wiese. Oder in einem kleinen staubigen  Zimmer oder. Vielleicht ist es ein Bus und die Scheibe ist ganz kühl,  obwohl es stickig ist. Ich halte mein Ohr an die Scheibe und ich horche. Wir schwitzen, bestimmt schwitzen wir. Wir sind wie alle und. Wir wollen nicht konkret sein, das können wir uns nicht leisten. Also. Es  ist egal, wer wir sind, es ist egal, wo wir sind. Morgen geh ich Blumen  pflücken. Verschmierte Scheiben und dann zwei Menschen. Regen. Fliegen. Bäume. Staub.


Jana Mila Lippitz, 1988 in Hamburg geboren,  aufgewachsen eher ländlich, träumt viel zu viel. Sie studiert seit 2009  Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, hat gerade ein halbes Jahr in  Istanbul gelebt und will bald zurück, bestimmt.



                            



Farbenrausch


Zunächst einmal soll die Bedeutung des Begriffes Farbenrausch

-  innerhalb des Projektes Farbenrausch - geklärt werden. Hierbei ist nämlich nicht nur von der visuellen Wahrnehmung zu sprechen, sondern weiterführend von allen Arten die man als „Farben“ in einem Rausch wahrnehmen kann. Innerhalb des Projektes Farbenrausch werden die verschiedenen Farben als unterschiedliche Sinneswahrnehmungen verstanden. So gibt es hierzu untergeordnet Klangfarben, Bildfarben, Geschmacksfarben, Geruchsfarben und Fühlfarben. Hierbei wird aus den gewöhnlichen Sinneswahrnehmungen die rauschartige Wahrnehmung herausgefiltert und als Farbe verstanden.

In erster Linie wird sich - innerhalb des Projektes - auf die Bild- und Klangfarben konzentriert, welche künstlerisch durch Bilder/Fotos/Zeichnungen, Kurzfilme und Tonaufnahmen oder Installationen dargestellt werden sollen. Wobei der Farbenrausch an sich alle unterschiedlichen Sinnesfarbenräusche in einem gemeinsamen Zustand beschreibt. Der ideale und positive Farbenrausch drückt damit einen ekstatischen und transzendenten Geisteszustand (Rausch) aus. Der nicht ideale beziehungsweise negative Farbenrausch wäre eine rauschartige Wahrnehmung die zu einer Reizüberflutung führt. Dieser negative Farbenrausch soll ebenfalls gesondert betrachtet, künstlerisch und gesellschaftskritisch dargestellt werden. Dies soll durch einen Verweis auf Massenmedien/Produktüberfluss, Konsumwahnsinn, Werbung, Süchte, Realitätsverluste und ähnliches erzeugt werden.


Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten findet ihr hier:

http://farbflutung.files.wordpress.com/2012/04/programm.pdf



Theatermaschine


Jedes Jahr aufs Neue, werden die Neuen, die Frischen, die gerade erst Angenommenen und Angekommenen damit beauftragt, die Präsentation, Kommunikation, Öffnung, Selbstdarstellung des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft anhand eines Festivals zu organisieren: die Theatermaschine. Performances, Hörspiele, Installationen, Kunst Kunst Kunst, Party, das alles wird es geben!


Vielfältig wie das Institut existiert - so weit wie Theater und Kunst gefasst werden, so politisch, so fremd, so frei, so anders, so speziell, so alltäglich, so fast, so nicht ganz, so erst recht nicht und so immer wieder neu und so weiter - wird das Ganze nicht leicht.


Also sind es die Neuen, die mit dem Ganzen, der Struktur, der Maschinerie, nicht-Vertrautem, die eigentlich nicht ganz checken, was Sache ist, ins kalte Wasser fallen und sich einnisten im Herzen Gießens, im exkurs zwischenraum, dort wo die Zentrale sein wird, der Puls in einem 5-tägigen Prozess. Die einen Rahmen schaffen für die Präsentation von Arbeiten des gesamten Instituts, die über das letzte Studienjahr entstanden sind. Man könnte es Werkschau nennen. Oder: Theatermaschine.


Das Alles (und darüber hinaus noch viel mehr) ist zu sehen dieses Jahr im Juni, quasi überall in Gießen, in all unseren Köpfen: Kommt und seht selbst!


http://www.theatermaschine-giessen.de/



Monsters (AT)


we are working on monsters.

we don't know where they are.

some might be hiding under the bed, some you can only see from the corner of your eye.

we don't know what will happen. but something will happen for sure. 

so stay on the track and watch out for things to come.


Project by Marcus Doverud, Tom Engels and Tessa Theisen


Über das Marionettentheater -

Storytelling on the making performance


We want to think about the means of sharing concerns and try to project it to the thins we do on stage. Is there a point of making a distinction between the work on scenic proposition and our points of interests?

...as a way of sharing thinking and trying to come closer to each other...


Saga


A show by Marcus Doverud, Tom Engels and Tessa Theisen

  

Hunting and eros in the woods, the plain, plateau, the middle ground between the home and the war. Is it possible, that the stones we know are still the same that survived the flood, that they did not come into being and didn’t bring others into being?


No voiceover but for the landscape itself and the music of swirling bacchantery. Hybris has no place in polis why we move to the woods for it to take place, but why did the priest of Aricia have to slay his predecessor? Beautiful countryside landscapes, the scenes of sexual violence and fatal encounters for humans intermingling with the numinous inhuman powers filling the cosmos.


He is groaning and making a noise, not human, but still not one a deer could make, and filling familiar heights with mournful cries.


Mend your broken mind.



Los-Apokalypsieren: Vorbereitung auf Theaterstürmung I 

 

Das Performancekollektiv Hysterisches Globusgefühl (HG) wird zwei Wochen den zwischenraum beziehen, um sich auf die anstehende ‚Theaterstürmung I – wir müssen das Theater anzünden’ vorzubereiten, welche sich bisher in einer Konzeptschrift ankündigt:

 

„Hysterisches Globusgefühl kehrt nach einem Jahr mit handfesten Beweisen über die Verderbtheit des Theaters und seinen institutionellen Geschwüren zurück. Im Gegenwartstheater herrschen Zustände, die wie Vorboten der Apokalypse wirken.

Hysterisches Globusgefühl will nicht länger gute Mine zum zerstörerischen Spiel machen. Wir brauchen keinen schönen Schein, performative Ästhetik, postmodernes Blabla, ironisch gebrochene Distanz und diese ganzen Kollateralschäden des menschlichen Eskapismus, die sowieso nur diejenigen interessieren, die sie erfunden haben. Nichts gegen paralelle Illusionswelten, aber wir stehen hier vor realen Problemen, die sich nicht auf einer Metaebene lösen lassen. Spätestens seit man anfing das eigene „Tun-als-ob“ zur Lieblingsform der Theatermacherei zu kühren, sollte man die vielgerühmten Bretter lieber zum klimaschonenden Heizen verwenden! (...) 

Bei den Hasstiraden von Hysterisches Globusgefühl ist nie wirklich klar gegen wen sie sich eigentlich richten. Gegen die Welt, das Theater, die freie Kunst- und Kulturszene oder einfach nur gegen sich selbst? Aber hey, wenn schon Selbsthass, dann doch zur öffentlichen Unterhaltung! Dabei macht Hysterisches Globusgefühl keine Body – Art, sondern begreift sich selbst als Teil der sozialen Plastik. “ 

(Auszug aus der Konzeptschrift: Theaterstürmung I – Wir müssen das Theater anzünden)

 

Auf der Suche nach Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Partizipation sind für die Performerinnen von HG künstlerische Mittel bisher die wichtigsten gewesen, um ihre Anliegen und Utopien sichtbar zu machen... – aber das ist vorbei! 

Das Performancekollektiv erlebt die ‘Totalkrise’, es scheint keinen anderen Ausweg zu geben als sich selbst vor ein Ende zu stellen und das Loslösen gemeinsam im Rahmen einer öffentlichen Versuchsanordnung zu üben – was gibt es noch zu tun und sagen, bevor das Theater untergeht?

 

The x y z project


For several months the first year students of the MA Choreography and Performance have been engaged in XYZ, a shared venture investigating modes of collaboration, sharing processes and developing methodologies. XYZ functions as a host for discovering ways of getting around and about their radical difference from one another. Throughout this evening the audience can experience a personal encouter with different works, people and desires, being offered a portrait of a long term working process. 


From and with: Ajda Tomazin, Bettina Földesi, Caroline Byström, Kiriakos Hadjiioannou, Seung Hee Lee, Tom Engels and Tümay Kilinçel.


With the kind support of Crespo Foundation. 



Soundtrack as a flow of information


Projekt von Nora Borodziej und Renata Piotrowska


Innerhalb von meiner Kooperation mit dem zwischenraum, in Zusammenarbeit mit der Choreographin Renata Piotrowska (ex.c.e.r.ce MA, Montpellier) bieten wir Workshops an:


About the Residency:

I’m interested in working with a type of audioguide with recorded soundtracks as source of informations to be executed by the body. I’m searching for different structures for giving and receiving information. At this point of my work soundtrack includes verbal descriptions of movements, thoughts and music. My aim is to try to be with the soundtrack, to immerse in it rather than refuse and create oppositions.


About the Workshop:

I would like to share my research described above with the participants of the workshop and look together for a ways to present it to the public (to make the work visible). I propose that we follow the questions: What identity we would gain if we would try to fuse completely with given informations and thoughts? And then, how we could share this experience with the audience? What would be the tools in this particular research to find the balance between performer’s experience, representation of the experience and reception of audience?


Possible theoretical refferences: „What is an Apparatus?“ by Giorgio Agamben and „Emancipated Spectator“ by Jacques Ranciere – if possible, please read it before the workshop starts.


http://nowa.piotrofska.art.pl/



Endtraum


Akustische Improvisationen


Für drei Tage kann der Zwischenraum in ein Soundlabor umgewandelt werden, dass dem interessierten Publikum die Möglichkeit eröffnet sich möglichst unbefangen mit musikalischer Improvisation zu befassen und konkret umzusetzen.

Neben dem Umgang mit akustischen Klang-, Geräusch- und Musikinstrumenten wird es auch ein Ziel sein, den Umgang mit elektronischen Klangerzeugern zu üben und in das improvisative Geschehen mit einzubeziehen.

Ziel der AKUSTISCHEN IMPROVISATIONEN ist es also eher einen Umgang mit Klangerzeugern zu ermöglichen und Experimenten freien Lauf zu lassen, als einen konkreten performativen, typischerweise konzertanten Moment anzustreben. HAVE FUN WITH IT.


Mit: THE KRAUTS (Impro-Trio), u.a.


Dein Klub „W O T Ø R W O E R L D“


Dein Klub lädt alle ein, bei der lippensynchronen Nachverfilmung von Titanic mit ständig wechselnden Darstellenden auf 12 Quadratmetern mitzuwirken.

Seit über zehn Jahren werden in der Abstellkammer eines Stuttgarter Kunst- und Veranstaltungsraumes Hollywoodfilme nachgedreht. Bereits fast genauso lange ist eine maßstabsgetreue Kopie der Kammer international auf Tour und lädt die Bevölkerung anderer Orte ein, das Projekt voranzutreiben.

Der erste, in fünf Jahren mit fast 400 Darstellenden nachgedrehte Film war Kevin Costners Waterworld. Seitdem werden passende, weitere Filme zu Nachfolgeteilen gekürt, und seit 2009 ist James Camerons Titanic als Teil 4 in Arbeit, mittlerweile mit etwas über tausend Teilnehmenden in allen Haupt- und Nebenrollen. Es gibt bereits ca. 80 Leonardo Di Caprios und ebensoviele Kate Winslets jeden Geschlechts, die mit improvisierten Kostümen und Requisiten über eine Stunde des dreistündigen Werkes nachempfunden haben.

Alle Teilnehmenden sind mit einem repräsentativen Standbild in einer riesigen Ahnengalerie verzeichnet und können gegen Spende ein unverkäufliches Autorenexemplar des editierten Projektes erhalten.


Dieses Projekt lebt von Eurer Teilnahme! Also kommt vorbei und beteiligt Euch, schaut zu, oder sagt es denen weiter, die es interessieren könnte.


http://www.diskursfestival.de/deutsch/Zwischenraum.html


http://www.oberwelt.de/deinklub/


Zwischenzeit Verkaufbar


Der letzte Monat exkurs zwischenraum in der Bahnhofstr. 44

Wir werden schon ein bißchen nostalgisch und machen nochmal unser Wohnzimmer am Dienstag auf... Diesesmal könnt ihr euer persönliches Stück Zwischenraum (wie immer: gegen Spende) mitnehmen:

Stühle, Sessel, Couchgarnituren, Tische, Lampen ....

Alles geht an Euch raus!


Guide to Gießen


A performative bookproject by Giulietta Ockenfuß und Anabel Sarabi


Die beiden Künstlerinnen machen einen Reiseführer in und über Gießen, der die Stadt als Reise- und zugleich Lebensort beschreibt.

Bildunterschriften, Bibliographien und Fußnoten geben Hinweise auf

Aktionsorte in Gießen...

Recherchen/Aktionen im Stadtraum Gießen münden in eine Präsentation am Samstag, 11. August um 19 Uhr im

Zwischraum an der Bahnhofstraße 44 in Gießen.



zwischen . stadtfest


eine Einladung Zwischennutzung zu unterstützen...


Eröffnung & Intro


Ingredienzen zur Raumproduktion: Kurzvorträge im 15min Takt


Bahnhofsküche


Dubstep: DJ Set



„once more before we go to sleep...“


bei warmen Temperaturen Wohnzimmer-Exkursion an die Lahn und bei Regen Wohnzimmer-Kino in der Bahnhofstraße


 

11.04., 12.04. and 13.04. 2012







23.04. and 24.04.2012

7pm



































30.04. til 06.05.2012

every day, starting from 7pm











Vernissage: 08.05.2012,

7pm

Opening hours:

10., 12., 15., 17., and 19.05.2012,

2 - 7pm















11.05.2012,

3 - 8pm






19.05.2012

Starting from 3pm - until all 138 songs have been played


























21.05. - 27.05.2012



























22.05.2012

from 8pm



















































23.05.2012

3 - 11pm









24.05.2012

3 - 11pm





26.05.2012 

5pm - 1am






















Vernissage: 22.05.2012,

7pm

Opening hours:

23., 24., 25., 26.05.2012,

2 - 7pm

and 29., 30., 31.05.2012,

6 - 10pm



















29., 30., 31.05.2012,

6 - 10pm

02.06.2012,

2 - 11pm

03.06.2012,

10am - 8pm


























06.06. - 10.06.2012






























11.06. - 24.06.2012











20.06.2012

7pm









23.06.2012

10pm and

24.06.2012

4pm



















25.06. - 08.07.2012








































09.07. - 16.07.2012


















16.07.- 22.07.2012

First Meeting:

18.07. 2012

Workshop:

20.07. and 21.07.2012






























23.07.  - 29.07.2012


23. - 25.07.2012

3 – 10pm
















26. and 27.07.2012

6 - 11pm





























07.08.2012

and

14.08.2012

5pm







11.08.2012

7pm












17.08.2012




6pm


7pm


8pm


9pm



25.08.2012


9pm